Schönheits-Operation: Arzt-Checkliste

Das größte Risiko bei einem Eingriff der das eigene Aussehen verändern soll, stellt neben dem falschen Verhalten direkt nach der OP und der vielleicht zu hohen Erwartungshaltung des Patienten, der Operateur selbst dar.

Eine Checkliste zum Operateur:

  • Nach Erhalt der Approbation als Arzt sollte der Operateur eine mindestens sechsjährige Zusatzausbildung und mindestens 600 Operationen unter Anleitung eines plastischen Chirurgen durchgeführt haben, denn erst dann darf er den Titel „Facharzt für Plastische (und Ästhetische) Chirurgie“ führen.
  • Motivation und Erwartungen des Patienten sollten im ersten Gespräch mit dem Operateur geklärt werden, auch sollte dieser auf Grenzen von Schönheits-OP´s hinweisen. So sollte eine Brustvergößerung von A nach E genauso vermieden werden wie ein Eingriff vor dem 23 Lebensjahr.
  • Auch sollte der Spezialist über Kosten, Ablauf, Wirkungen und mögliche Nebenwirkungen, sowie alle weitere Risiken des Eingriffs informieren. (Es gibt keinen Eingriff ohne mögliche Nebenwirkungen!)
  • Die Nachsorge ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Nach einer OP sollte kein Patient direkt wieder auf die Arbeit geschickt werden. Regelmäßige Nachsorge-Untersuchungen und Kontrollen sind ein „Muss“!

Plastische Chirurgie – Kontaktadressen

Weitere Infos / Quelle: Focus.de

Das könnte Dich auch interessieren...

3 Antworten

  1. Samantha sagt:

    Das ist ja sehr wichtig! Es gibt aber natürlich ungeduldige Patienten und sofort nach dem OP wollen arbeiten gehen und das ist vollkommen nicht richtig.

  2. business review sagt:

    28.02.2005 Durch eine neue minimal-invasive Methode kommt der Operateur bei einer Schilddrusen-Operation ohne Schnitte im Halsbereich aus was den optischen Folgen des Eingriffs sehr zugute kommt.

  3. E. Keith Owens sagt:

    Patienten deren Chirurg kurz zuvor einen Patienten auf dem Tisch verloren hat haben kein erhohtes Mortalitatsrisiko. Die allermeisten wunschten sich zudem Leitlinien zu diesem Thema…Ein Vergleich mit dem Operationsergebnis bei Patienten die von Chirurgen kurz nach einem Todesfall operiert worden waren erbrachte das beruhigende Fazit Binnen 48 Stunden nach einem intraoperativen Tod vom betroffenen Chirurgen operiert zu werden bringt kein erhohtes Mortalitatsrisiko mit sich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.